Wir freuen uns auf Ihre Projektideen – und helfen Ihnen weiter.

Hm,geht das nicht besser?
Ich arbeite an einer Hochschule in Brandenburg und habe eine Idee, wie wir unsere Abläufe durch digitalisierte Prozesse oder die Einführung einer Software verbessern könnten. Das Thema kann außerdem für alle unsere Hochschulen relevant sein – ich spreche einfach mal die ZDT-Geschäftsstelle darauf an.
Von der ersten Skizze bis zum Antrag.

Die Geschäftsstelle hat mir den einfachen Antragsweg erklärt. Mit meinen Kolleg:innen an anderen Hochschulen in Brandenburg bin ich in Kontakt – viele finden die Idee gut. Nun stellen wir die Idee im RIT vor, dem Rat der IT-Beauftragten, und wenn es grünes Licht gibt, erarbeiten wir gemeinsam eine Projektskizze. Die wird dann von allen acht Hochschulen bewertet. Wenn wir sechs oder mehr Hochschulen überzeugen, empfiehlt der RIT dem Steuerungsrat das Projekt zur Förderung. Wenn ich auch diesen mit ins Boot holen kann, erstelle ich einen Projektantrag und reiche ihn beim MWFK ein.

Und schon geht’s los!

Das MWFK hat meinen Antrag geprüft: die Fördergrundsätze sind eingehalten, es passt alles, und die Mittel wurden bewilligt. Das hat sich wirklich gelohnt – und unser gemeinsames Digitalisierungsprojekt kann starten.

FAQ

Wie kann ich eigene Ideen vorschlagen?

Sie arbeiten an einer Hochschule in Brandenburg und haben eine Idee, wie ein Ablauf durch digitalisierte Prozesse, geeignete Schnittstellen oder eine bestimmte Software verbessert werden könnten? Das Thema kann außerdem für andere oder alle Hochschulen in Brandenburg interessant sein? Dann sprechen Sie die Geschäftsstelle des ZDT an. Wir erklären Ihnen den Antragsweg. Treten Sie mit anderen Hochschulen in Brandenburg in Kontakt – je mehr Kolleg:innen bzw. Hochschulen die Idee interessant finden, umso besser. Im ersten Schritt nutzen Sie bitte das Dokument „ZDT-Muster-Ideen-Canvas“, um Ihre Idee zu verschriftlichen, reichen das Canvas bei der Geschäftsstelle ein und stellen Ihre Idee in einer Sitzung des Rats der IT-Beauftragten (RIT) kurz vor. Der RIT gibt Ihnen Feedback zu Ihrer Idee. Er kann Ihnen grünes Licht geben und Sie einladen, zur Idee eine Skizze auszuarbeiten. Außerdem prüft er, in welchem Handlungsfeld der Hochschulen die Idee liegt und ob im weiteren Verlauf das Votum einer Runde der Vizepräsident:innen oder der Kanzler:innen eingeholt werden muss.

Wie kann ich meine Idee konkretisieren?

Wir haben in unserem Muster-Ideen-Canvas wichtige Fragen zusammengestellt, die Ihnen helfen können, ein Projekt zu konkretisieren. Was ist ein bestehendes Problem, wie könnte es gelöst werden? Was soll das Ziel Ihres Projekts sein?

Wie erstellt man eine Skizze?

Zu ausgewählten Ideen beauftragt der RIT die Ideengeber:innen, in Zusammenarbeit mit weiteren Fachleuten der Hochschulen eine Projektskizze zu erstellen. Für Fragen, Unterstützung im Antragsprozess und Erfahrungswerten bisheriger Projekte bei den Mittelansätzen steht Ihnen die Geschäftsstelle des ZDT gerne zur Verfügung. Wir haben die Erfahrungswerte auch in einer „Orientierungshilfe für Antragsteller:innen“ zusammengestellt. Die Orientierungshilfe stellt Ihnen die ZDT-Geschäftsstelle gerne auf Anfrage zur Verfügung.

Welche Dokumente werden benötigt?

Sie benötigen zunächst die Mustervorlage für Projektskizzen und später die Mustervorlage für Projektanträge und den Finanzierungsplan. Alle Dokumente finden Sie auf dieser Seite zum Download.

Wir haben eine Skizze entworfen - wie geht es nun weiter?

Über die ZDT-Geschäftsstelle bringen Sie die Skizze in eine Sitzung des RIT ein. Sie werden eingeladen, die Skizze zu präsentieren und zu diskutieren. In der Regel beginnt nun ein Prozess, in dem Sie – oft gemeinsam mit den RIT-Mitgliedern – an der Skizze weiterarbeiten: Fragen beantworten, Anregungen diskutieren und sinnvolle Änderungen einarbeiten. Damit die Arbeit am offenen, geteilten Dokument gut funktioniert braucht es klare Absprachen, wie gearbeitet werden soll: auf Kommentarebene oder direkt im Text? In welcher Schrittfolge, und bis zu welchen Fristen? Die überarbeitete Skizze wird dann erneut in eine RIT-Sitzung eingebracht und bei Bedarf werden weitere Expert:innen zur Beratung eingeladen oder um ein Votum gebeten. Um den Prozess zu erleichtern, sollten Sie die Gruppe, die das Votum abgibt, eng in den inhaltlichen Prozess einbinden.

In der Regel gibt der RIT die Skizze ab einem bestimmten Reifegrad frei für die sogenannte „Kriterienbewertung durch die Hochschulen“. Mit dem Ergebnis der Bewertung entscheidet der RIT, ob er zur Skizze grünes Licht gibt. Grünes Licht heißt, dass er dem Steuerungsrat die Skizze zur Beschlussfassung vorlegt und empfiehlt. Eine Empfehlung ist nur möglich, wenn mindestens sechs der acht Hochschulen im Konsortium beteiligt sind.

Wie läuft die Kriterienbewertung durch die Hochschulen ab?

Die Skizze wird an die Leitungen aller acht Hochschulen verschickt, mindestens an Präsident:in, Kanzler:in, RIT-Mitglied und Leiter:in des Hochschulrechenzentrums. Gemeinsam lesen sie die Skizze und bewerten Sie entlang eines weitgehend standardisierten Fragenkatalogs. Wichtig ist dabei, dass sich die Leitungspersonen zu jeder Frage gemeinsam auf eine Bewertung Ihrer Hochschule einigen. Die Ergebnisse aller acht Hochschulen werden strukturiert ausgewertet und in den RIT eingebracht.

Der Steuerungsrat hat die Skizze beschlossen. Was nun?

Wenn der RIT die Skizze empfohlen und der Steuerungsrat sie beschlossen hat, arbeitet die Lead-Hochschule nun zügig und weitgehend autonom den Vollantrag aus. Die Mustervorlage für Projektanträge und den Finanzierungsplan finden Sie auf dieser Seite zum Download. Den fertigen Antrag schicken Sie bitte an die ZDT-Geschäftsstelle. Wir legen ihn zusammen mit einem Votum des ZDT dem RIT und anschließend dem Steuerungsrat zur Kenntnisnahme vor. Wenn es keine Einwände gibt, können Sie den Antrag anschließend beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWFK) einreichen. Die Bewilligung erfolgt in der Regel nach etwa vier Wochen.

Sie haben weitere Fragen? Sprechen Sie uns gerne an!

 

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Verantwortlich für diese Seite: Katrin Otte