22. Juni 2022

Neu im Team von Open Access Brandenburg: Heike Stadler.

Seit einigen Wochen ergänzt Heike Stadler das Team der Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg. Wir freuen uns sehr darüber und möchten ihr unbedingt auch noch einmal an dieser Stelle die Gelegenheit geben, kurz ihre Perspektiven auf das Thema Open Access zu teilen.

Porträtaufnahme Heike Stadler

Wie bist Du zum Thema Open Access gekommen und warum ist Open Access so wichtig?

Das Thema Open Access begleitet mich beruflich seit gut achtzehn Jahren. Angefangen hat alles mit meiner Tätigkeit im Universitätsverlag Potsdam. Mit dem Wechsel in die Abteilung Abonnements der Universitätsbibliothek Potsdam waren mir Prozesse des elektronischen Publizierens vertraut und ich erhielt erste Einblicke in die Lizenzierung von elektronischen Medien. Die Verzahnung zwischen Erwerbungs- und Publikationsprozessen war mir immer wichtig. Mit der Open Access-Komponenten in National- und Allianzlizenzen rückte die Zweitveröffentlichung von wissenschaftlichen Artikeln der eigenen Einrichtung in den Fokus. Mit der Einführung des Publikationsfonds an der UB Potsdam kam das Thema Gold Open Access und APC-Verwaltung in den Bibliotheksalltag. Dass sich bibliothekarische Aufgaben auch in der Erwerbung langfristig verändern werden, wurde immer deutlicher. Den Transformationsprozess in der Praxis zu begleiten, bleibt daher aus mehreren Perspektiven spannend.

Open Access ist wichtig, weil es weltweit und ohne jegliche Barrieren den Zugriff auf aktuelle Forschungsergebnisse ermöglicht. Nur durch den Austausch über die Grenzen hinweg können schneller neue Erkenntnisse gewonnen und darüber Ergebnisse erzielt werden.

Welche Aufgabe wirst Du für die Vernetzungs- und Kompetenzstelle übernehmen?

Zusammen mit Jana Rumler darf ich mich für das Arbeitspaket zum Open Access-Monitoring verantwortlich fühlen.

Was monitort man beim Open Access-Monitoring?

Ganz klassisch würde man zunächst vermuten, dass es sich vorrangig um das Monitoring des Publikationsaufkommens und der Publikationskosten der acht brandenburgischen Hochschulen geht, wobei natürlich der Output einer Einrichtung in der entsprechenden Hochschule selbst ermittelt wird. Wir verfolgen das Ziel eines sogenannten mehrschichtigen Open Access-Monitorings, d.h. hier müssen u.a. Minderstandards formuliert werden, um auf Länderebene ein Monitoring durchzuführen. 

Wir möchten aber auch die Open Access Strategie selbst monitoren, d.h. wir schauen, welche Kennzahlen dafür erhoben werden können.

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